Metro Rundbrief | Viertes Viertel 2024

WIR WOLLEN EUCH ALLEN FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG DANKEN, die wir im vergangenen Jahr bei Metro Kids Africa (MKA) durch euch erfahren haben. Ein aufregendes Jahr mit großem Wachstum liegt hinter uns!

Wir haben erlebt, wie sich junge Leitungspersönlichkeiten entwickelt haben. Es bereitet uns unglaubliche Freude zu sehen, wieviel Spaß die Kinder bei all unseren Programmen haben und mehr über die Nachfolge Jesu in ihrem Leben lernen.

In diesem Weihnachts-Rundbrief möchten wir uns auf MKA in Uganda konzentrieren.

Wir starteten unsere Programme in Uganda im Jahr 2014, nachdem James und ich eingeladen wurden, die „Africa with Love School“ von George und Rosemary Willard zu besuchen. In Uganda sind die meisten Schulen privat und darauf angewiesen, dass die Eltern Schulgeld zahlen. Da die meisten Menschen in Uganda sehr ländlich leben, wohnen die Kinder während der Schulzeit oftmals in den jeweiligen Schulen als Internatsschüler. Aus diesem Grund arbeitet MKA viel in den Schulen.

Den Mitarbeitern wurde immer wieder berichtet, wie unsere MKA-Lehren die Schulgemeinschaften verändert haben. Die Lehrer sagten, dass sie durch Beobachten und Zuhören gelernt haben, das Verhalten der Kinder durch positive Verstärker zu prägen, anstatt die Kinder mit dem Stock zu schlagen, wie es in vielen ugandischen Schulen üblich ist. Schulen, in denen unsere Programme unterrichtet werden, erleben einen Zuwachs an Schülern, da die Kinder ihren Familien erzählen, dass ihre Schule ein glücklicher und toller Ort geworden ist.

Wir haben viele persönliche Zeugnisse von Kindern gehört. Ihr Leben hat sich verändert,  nachdem sie die Botschaft von Jesu Liebe gehört haben und anfingen, ihr Leben nach christlichen Grundsätzen zu führen.

Ein Junge namens John, dessen Eltern Alkoholiker und traditionelle „Hexendoktoren“ sind, hatte  seine Einstellung wirklich radikal geändert, weil er die wöchentlichen Lektionen von MKA ernst nahm. John war kurz davor, die Schule abzubrechen, wurde dann aber doch überzeugt, dass dies nicht der beste Weg war. Um seine Schulgebühren bezahlen zu können, arbeitet er auf lokalen Farmen, gräbt den Boden um und trägt Bananenstauden zu Lastwägen für den Verkauf auf den Märkten. John ist stolz auf sich, weil er hart arbeitet und so weiter lernen kann. 

Lydias Vater starb bei einem Unfall. Ihre Tante hatte ebenfalls einen Unfall und verlor ihr Bein. Lydia war verzweifelt und wurde dann selbst sehr krank. Sie fühlte sich hoffnungslos und dachte, sie würde nie wieder zur Schule zurückkehren. Aber sie erinnerte sich daran, dass sie gelehrt worden war, dass Gott immer bei ihr ist. Sie wurde von den Mitarbeitern unterstützt und begann sich geliebt und umsorgt zu fühlen. Jetzt ist sie wieder gesund, zurück in der Schule und dankt Gott für die Fürsorge und Liebe der Menschen um sie herum, die sie ermutigt haben, wieder neue Hoffnung zu schöpfen. 

Die Geschichten der Kinder waren sehr bewegend. Kinder, die aufgrund schwieriger Familienverhältnisse nie eine Schuluniform kaufen konnten,  lächelten über beide Ohren, als sie zum ersten Mal stolz eine Schuluniform tragen durften. Stell dir einmal vor, du wärst das einzige Kind in der Schule ohne Uniform, und das schon 6 Jahre lang. Das war die Realität für Jennifer. Jetzt ist sie unglaublich stolz auf ihre Uniform und bedankt sich immer wieder bei MKA dafür, dass sie dieses Geschenk bekommen hat. 

Vielen Dank für all die Unterstützung, die ihr uns gebt. Wir sind euch immer dankbar.

Möge die Liebe Jesu dieses Weihnachten mit euch und euren Lieben sein,

James, Janet und alle bei MKA

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