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„Den Kindern helfen, eine bessere Zukunft zu gestalten“

Liebe Freund,

Die Welt hält weiter den Atem an. Die Auswirkungen der Pandemie bleiben weiterhin für alle unklar. Gerade in dieser Situation mächten wir euch eine Geschichte der Hoffnung erzählen. Es geht um eine junge Frau aüs Sudafrika.

 

 

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Aya ist 18 Jahre alt und kommt seit Jahren zu unseren Programmen von Metro Kids Africa. Als sie noch ein Kind war, wohnte sie nicht in der Nähe einer unserer Programme. Sie konnte daher selten kommen. Der Weg wäre zu gefährlich gewesen, noch dazu, wenn gerade wieder Banden ihre kriminellen Machenschaften treiben. Jedes Mal, wenn Aya aber gerade bei ihren Großeltern zu Besuch war, kam sie zu unserem Freitagnachmittag-Programm. Die Wärme und Liebe der Mitarbeiter zogen sie geradezu an. Vor wenigen Jahren zog Aya dann in einen Stadtbezirk, wo wir ein regelmäßiges Nachmittagsprogramm haben. Schnell wollte sie Teil des Leadership Development Programme (Leiterschafts-Programm) werden. Für Aya war es etwas ganz Besonderes, Teil des jungen Teams von Metro Kids Africa zu werden. „Ich glaube fest an Jesus und ich will den Kindern hier von Gottes Wort erzählen. Das brauchen sie so sehr!“, erzählt Aya. Das Leiterschafts-Programm war für Aya eine geniale Möglichkeit, mehr über Jesus zu lernen, andere junge Gläubige kennenzulernen und Teil des Mitarbeiterteams zu werden.

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Letztes Jahr jedoch musst Aya mit einem schrecklichen Trauma fertig werden. Aya hatte nie mit ihem Vater zusammengelebt, hatte jedoch immer Kontakt zu ihm. Ihr Vater sah großes Potenzial im Leben seiner Tochter. Daher hatte er ihr versichert, dass er ihr eine kostenspielige Schulbildlung außerhalb ihres Stadtbezirks finanzieren werde. Sein Wunsch war es, dass sie einen guten Abschluss mache und dann zur Uni gehen werde.

Als Ayas Vater 2019 bei dessen Schwester zu Besuch war, stürmten einige Männer das Haus und forderten Geld und den Autoschlüssel von Ayas Vater. Als dieser sich weigerte, das Geld und den Schlüssel herzugeben, schossen die Männer. Die Kugel traf direkt in seine Magen. Schnell wurde er ins Krankenhaus gebracht, doch kam jede Hilfe zu spät. Ayas Vater verstarb noch am selben Nachmittag. Ein grausamer Tod – und doch nur eine weitere Schreckenstat in einem der kriminellsten Townships Südafrikas.

2020 kam Aya in ihr Abschlussjahr der Schule. Sie war motiviert und fleißig. Sie wollte ihrem verstorbenen Vater Ehre machen. Außerdem war ihre Mutter weiterhin eine große Unterstützung für sie. Dann kam Corona. Ayas Mutter konnte wegen des Lockdowns nicht mehr ihren Job weitermachen. Der Familie erging es wie vielen Familien in Südafrika: Der Virus drängte sie in besorgniserregende Armut... Ayas Mutter setzte in der Tat alles daran, ein wenig zusätzliches Geld zu verdienen. Dennoch musste Aya immer wieder Freunde oder Nachbaren um Kleingeld bitten, um zum Beispiel damit zur Schule fahren zu können. Diese Zeit war einerseits eine furchtbare Zeit für Aya, in der sie immer wieder unter Angstzuständen zu leiden hatte. Anderserseits blieb sie motiviert und stark, immer mit dem Ziel, ihren Schulabschluss meistern zu wollen. Voller Stolz können wir berichten, dass Aya ihren Abschluss erfolgreich bestanden hat und nun die Zugangsberechtigung zur Universität hat.

Die verschiedenen Statistiken unterscheiden sich, jedoch kann man sagen, dass zwischen 37 und 48% aller südafrikanischen Kinder die Schule abbrechen und damit keinen Abschluss erreichen. Selbst unter denjenigen Jugendlichen, die bis zum Abschluss zur Schule gehen, erhalten nur 36% einen Abschluss, der ihnen überhaupt eine weitere Berufsausbildung oder ein Studium ermöglicht. Das zeigt umso deutlicher, wie erstaunlich Ayas Geschichte ist. Trotz aller Umstände und Hindernisse hat sie schon so viel erreicht. Natürlich hat sie immer noch einen weiten Weg vor sich, aber wir beten, dass sie weiterhin Erfolg und Gunst hat.

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Wenn man Aya fragt, was sie motiviert, antwortet sie: „Ich will etwas verändern hier. Wir brauchen ein besseres Leben. Ich will kein Leben haben, in dem man sich ständig sorgen machen muss, ob man morgen etwas zu essen haben wird oder ob genug Geld für den Strom da sein wird. Ich will den Wunsch meines Vaters erfüllen und an der Universität studieren. Ich bin Gott unendlich dankbar. Er ist mein guter Vater und er hat einen guten Plan für mein Leben. Ich vertraue auf Gott. Dann wird er sich um alles kümmern, was ich brauche.

So wie Aya geht es vielen jungen Menschen in Südadrika. Sie hat Gott Kraft inmitten der furchtbaren Umstände erlebt. Sie wünscht sich ein besseres Leben für sich und ihre Familie. Unsere Mitarbeiter von Metro Kids Africa waren zu jeder Zeit sie da und haben sie ermutigt. Sie durfte in diesem harten Prozess Stück für Stück lernen, was es heißt, als Christ zu leben und Jesus nachzufolgen.

Unser Ziel von Metro Kids Africa ist nach wie vor, Kindern zu helfen, eine bessere Zukunft aufzubauen. Das kommt durch eine persönliche Beziehung zu Jesus.

Vielen Dank an alle unsere Unterstützer, die weiter beten und spenden.
Ohne euch wäre das alles nicht möglich.
Wir danken euch von Herzen!

Mit herzlichen Grüßen
James, Janet und das ganze Team von Metro Kids Africa.

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